Kreditkartenkonto & Typen von Kreditkarten

Das Kreditkartenkonto bietet den Vorteil gegenüber einem normalen Girokonto, dass eine Zahlung für eine Bestellung oder beim Einkaufen erst 30 Tage nach dem Kauf abgebucht wird.

Es gibt aber auch Kreditkartenkonten bei denen man den Betrag einfach in Raten zurückzahlen kann. Das bedeutet, der Betrag vom Kreditkartenkonto wird erst nach 60 Tagen vom Girokonto abgebucht – wie etwa bei der Barclaycard. Im Folgenden ein Überblick zu den Vorteilen eines Kreditkartenkontos.

Jeweils zum Monatsende erhält von seinem Kreditkartenanbieter eine Abrechnung, auf dem alle Posten aufgeführt sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser “Klein-Kredit” innerhalb der 30 bzw. 60 Tage zinsfrei ist. Man zahlt also nur die Kreditkartengebühr und hat länger Zeit den Betrag vom Girokonto abbuchen zu lassen.

Vorteile eines Kreditkartenkontos

  • 30 Tage Kredit zinsfrei! (bzw. bei manchen Anbietern sogar 60 Tage, bspw. Barclaycard)
  • Kein Bargeld nötig
  • einige Geldinstitute bieten Guthabenzinsen
  • Rückzahlung auch in Teilbeträgen möglich
  • individueller Kreditrahmen

» Barclaycard Fragen & Antworten

Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst mal unterscheiden, welche Arten von Kreditkarten es gibt. Es gibt in Deutschland verschiedene Typen von Kreditkarten. In der Regel hat der Kunde eine klassische Kreditkarte, die in der Art funktioniert, dass er im Einzelhandel einkauft und einmal im Monat eine Abrechnung über die entsprechenden Beträge in der Summe bekommt. Dann werden diese Beträge in einer Summe vom hinterlegten Girokonto abgebucht.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, dass diese Beträge nicht in einer Summe abgebucht werden, sondern dass nur ein Teil abgebucht wird, eine Teilzahlung erfolgt. Der Rest bleibt auf dem Kreditkartenkonto stehen und wird verzinst. Das heißt, der Kunde muss dann dafür Zinsen bezahlen. Dies sind bei einigen Banken auch recht hohe Zinsen. Man spricht hier auch von einer kleinen Kreditfalle, weil man aus dieser “Spirale” unter Umständen nicht mehr rauskommt. Deshalb sollte man bei diesem Kreditkartentyp, die revolvierende Kreditkarte, besonders aufpassen und gegebenenfalls lieber zu einer klassischen Kreditkarte greifen.

Zusätzlich gibt es Kreditkarten, die keine wirkliche Kreditfunktion haben, sondern wo direkt durchgebucht wird. Das heißt, man zahlt im Geschäft mit Kreditkarte und sofort erfolgt die Belastung auf dem Girokonto. Dies ist vergleichbar mit einer EC-Karte.

Relativ neu sind die Kreditkarten auf Guthabenbasis. Sogenannte Prepaid Kreditkarte. Bei diesem Typ kann man im Vorfeld die Kreditkarte mit Guthaben aufladen und ganz normal im Rahmen des Guthabens einkaufen. Diese Form der Kreditkarte ist besonders interessant für Jugendliche unter 18 Jahre, weil die in der Regel keine Kreditkarte erhalten.