Volatilität

Volatil bedeutet, wenn etwas sehr flüchtig ist oder eine gewisse Schwankungsbreite aufweist. Die Volatilität bezieht sich nicht nur auf Aktien, sondern kann sich auch auf einen Aktienfond beziehen oder auf Rohstoffe oder auf Zinsen. Das heißt es gibt die Volatilität in unterschiedlichen Anlageformen und spekulativen Elementen.
Die Volatilität wird ins Verhältnis zur Zeit gesetzt. Man prüft, was der Schwankungsbereich von Kursen oder von Werten in einem bestimmten Zeitraum ist.

Beispiel: Aktienfond innerhalb von 30 Tagen
Dieser geht nach unten oder oben oder bleibt gleich. Nun berechnet man den durchschnittlichen Wert innerhalb dieser 30 Tage. Je nachdem, wie viel der Kurs einzeln vom Durchschnittswert abweicht nach oben oder unten, bestimmt die sogenannte Volatilität (= Schwankung). Je höher die Differenz zwischen Durchschnittswert und Höchst-/Tiefstwert, desto höher ist die Volatilität des Fonds. Der Wert der Volatilität wird in Prozent angegeben.

Mit Hilfe des Wertes lassen sich nun Risikobewertungen zur Aktie, zum Fond, zum Rohstoff oder zur Kryptowährung. Allgemein gilt, je volatiler ein Wertpapier, ein Kurs oder bspw. Kryptowährung ist, desto mehr Risiko hat man. Dies ist allerdings kritisch zu hinterfragen, wenn man langfristig investiert, dann sind gewisse Schwankungsbereiche prognostiziert. Investoren geben an, dass man bis zu 30 Prozent Kursverlust aushalten muss als langfristiger Investor.