Wenn die Zahlungsmoral blockiert

Wie es wohl mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf Zahlungspraxis.de zu sehen ist, dreht sich sehr vieles um das Thema Einhaltung von Zahlungszielen und die scheinbar nicht vorhandene Zahlungsmoral von (vielen) Kunden. Da ich mich persönlich immer schon imaginär mit dem Hörer in der Hand sehe, und den verehrten Kunden, denen eine fristgerechte und überaus preisgünstige Dienstleistung, nennen wir sie beim Namen, Schreibdienstleistung, zu teil wurde, in objektiv verständlicher Weise zu erläutern, warum eine Einhaltung von Fristen für mich existenziell wichtig ist, greife ich dann lieber zur Tastatur. Weil /merke/, derjenige welcher der, den Anruf entgegen nimmt, auch nur ein Teil eines großen mechanischen Gebildes ist. Ob sich dieses, wenngleich wichtige, Zahnrad für eine fristgerechte Zahlung meiner Krankenkassenbeiträge, Kindergartenbeiträge, sowie Beiträge aller illustren Art, die allesamt Grundausgaben sind, persönliche Anschaffungen … der Begriff wurde vor ein paar Jahren aus meinem Vokabular ausgeschlossen… , interessiert, bzw. dem bevorstehenden emotional geladenen Anruf standhalten kann. Ich weiß es nicht. Deshalb das Ganze  hier in Textform. Es wirkt sehr befreiend. Ganz egal, ob es der ein oder andere Verirrte lesen wird – völlig gleich – Es dröhnt ein “Am Ende des Tages” durch die Luft, heitere Gesellen queren den Weg, eine gewisse Utopie ist zu spüren.

Es herrscht eine Blockade im Kopf. Allmonatlich das gleiche Thema. Allmonatlich die gleichen Gedanken. Allmonatlich die gleichen Probleme.

Ich habe es satt. Und das schreibe ich mit einer inneren Traurigkeit. Innehalten. Traurigkeit wird zu Wut und Zorn. Tief durchatmen, heißt es wohl erst einmal.

Nun gut, beim Schreiben entlädt sich Vieles. Gibt es eine Zahlungsmoral? Gibt es überhaupt eine Moral in diesem L… oh Gott, Stopp. Es geht im Grunde genommen um einfache Regeln des Zusammenlebens, Zusammenarbeitens. Sobald es aber um die eigene Existenz geht, und diese mit weiteren kleinen Existenzen verbunden ist, dann erscheinen mir solche, ganz egal ob sie sich Institutionen, Fabriken, akademische Einrichtungen oder Unternehmen nennen, als vollkommen suspekt.

Selbst einen überaus hohen Anspruch an Objektivität und Genauigkeit, sowie Professionalität an Dienstleister stellen, aber selbst bei der Einhaltung von schriftlich vereinbarten Fristen ins Wanken zu geraten, das zeugt für mich nur für viel heiße Luft und im Umkehrschluss eine gewisse Unfähigkeit die eigens gesteckten Ziele und Ansprüche einhalten zu können.

Es mag sein, dass es an der einen oder anderen Stelle an Objektivität fehlen mag, wenn man aber mit dem Rücken zur Wand steht, und das allmonatlich, aufgrund einer nicht vorhanden Zahlungsmoral, ganz egal ob institutionell bedingt oder nicht, dann setzt die oftmals zitierte Lethargie ein.

Fortsetzung folgt…

Von Zahlungspraxis
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