Beiträge zum Thema

Selbständig

  • 1 Juni 2013
Angebotslegung

An dieser Stelle ein kurzes Brainstorming zum Umgang mit informellen / anonymen Anfragen bei der Angebotserstellung bei Übersetzern und Sprachdienstleistern. Als Selbständiger und Unternehmer kennt man die Problematik, dass man eine Reihe von Anfragen per E-Mail oder Anfrageformular erhält, diese aber zum Teil bereits beim Anschreiben einen die Nase rümpfen lassen.

Gemeint sind Anfragen in der Form von “was kostet Dienstleistung XY”, aufgefüllt mit ein paar Eckdaten zum potentiellen Auftrag, aber ohne jegliche Kontaktinformationen. Wenn man berücksichtigt, dass E-Mail-Adressen heutzutage geradezu generisch erstellt werden können, und die Response-Rate auf das zugesendete Angebote gerade bei dieser Gruppe von Interessenten sehr gering ist, stellt man sich als Selbständiger allzu oft die Frage, ob man auf derartige Anfragen überhaupt eingehen sollte.

  • 11 September 2009

Tipps für Selbständige und Freiberufler

Um als Selbständiger oder Freiberufler erfolgreich geschäftlich tätig zu sein hat in erster Linie die Qualität der angebotenen Dienstleistungoder der Produkte für das langfristigen Bestehen und Wachstum die oberste Priorität. Dennoch gibt es bestimmte Regeln und Best-Practices im Geschäftsumgang, die ebenfalls zum Erfolg beitragen. In diesem Artikel werde ich meine persönlichen Faktoren und Tipps zu erfolgreichen Geschäftsbeziehungen darstellen. Diese sollen unter der Prämisse der Zahlungspraxis beleuchtet werden, also welche Geschäftspraktiken dienen einer positiven Zahlungsmoral von Auftraggebern und tragen zum Geschäftserfolg bei. Die aufgeführten Punkte sind subjektiv und stellen keinen allumfassenden Überblick dar, dennoch sind sie aus meiner Sicht überaus wichtig, um langfristig am Markt Erfolg zu haben und um Zahlungsausfällen in einem gewissen Rahmen vorzubeugen.

1. Professionalität – Formalität

Der erste Punkt bezieht sich auf die Art der Geschäftsbeziehung. Wenn man eine Anfrage für die Ausführung einer Dienstleistung und die Erstellung eines Kostenvoranschlags / Angebots erhält, sollte die Angebotslegung bestimmten Kriterien genügen. Das heißt, das Angebot sollte nicht unbedingt als Fließtext im Rahmen einer E-Mail zugeschickt werden. Wichtig ist, dass formelle Richtlinien beachtet werden und keinesfalls informell kommuniziert wird. Dies impliziert für bestimmte Klienten fehlende Professionalität und kann unter Umständen ausgenutzt werden. Mit einem klaren und strukturierten Angebot signalisiert man eindeutig, dass die angebotene Leistung keine 08-15 Dienstleitung / Produkt ist, sondern qualitativen Kriterien genügt. (was natürlich bei Auftragserteilung, dann auch entsprechend umgesetzt werden muss). Dennoch ist  es meiner Meinung nach den Aufwand wert, immer eine Art Vorlage für ein Angebot parat zu haben, um nicht bei jeder neuen Anfrage bei Null zu beginnen.

Was heißt das in der Praxis?