Beiträge zum Thema

Preisdumping

  • 6 Februar 2012

Unbeantwortete Angebote

Wer einen Großteil seiner Aufträge über das Internet generiert, der wird häufig Angebot nach Angebot erstellen und auf eine hohe Konvertierungsquote setzen. Über die letzten Monate hinweg habe ich vergleichsweise mehr Angebote geschrieben als über die letzten Jahre hinweg, allerdings ist die Wandlungsrate spürbar zurückgegangen. Was die Gründe dafür sein könnten, dem möchte ich in diesem mehr oder minder geordneten Brainstorming-Artikel nachgehen.

  • 18 Oktober 2011
Preiskalkulation

Beim Durchsuchen der Lexware BüroEeasy Hilfe stößt man mitunter auf durchaus interessante Dinge und mittels Querverlinkung auf ein paar Punkte, die im Zusammenhang mit der Zahlungspraxis eine nicht zu unterschätzende Bedeutung erhalten – hier kurz als Randnotiz für das Office:

  1. Wer billig ist und wenig Leistung bringt, ist ein Discounter.
  2. Wer teuer ist und gute Leistung bringt, ist ein Luxus-Label.
  3. Wer teuer ist und wenig Leistung bringt, ist ein Betrüger.
  4. Wer billig ist und gute Leistung bringt, ist ein Idiot.

Letzterer Punkt ist allzu wahr im Hinblick auf die im Blog bereits vielfach angesprochenen “Mach-es-wer-will-Anbieter“. Ein Motto, das man sich einrahmen sollte, gerade als Freiberufler oder Selbständiger im hiesigen Wettkampf mit der Freizeit-Crowd ;

  • 12 November 2009

Geldscheine

Bin vor längerem schon einmal auf die Seite machdudas & Konsorten aufmerksam geworden – ich möchte mir dabei kein allumfassendes Urteil erlauben – aber für die Bereiche nach denen ich mal ein wenig gebrowst hatte, Übersetzungen und Transkriptionen, musste ich doch einen ziemlichen Preisverfall feststellen. Natürlich ist das Thema bspw. in Übersetzerkreisen, wie auch in anderen Branchen, weit verbreitet, dass Dienstleistungen jenseits von vernünftiger Preispolitik angeboten werden und man sich die Frage stellt, in wie fern diejenigen, die solche Angebote (in dem Beispiel was ich gefunden hatte war der Preis direkt mit angeben) annehmen und davon ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Im Beispiel der Eingangs genannten Seite, welche ich nicht überbetonen möchte, da es nur eine von vielen ist, sind die Antworten auf die Ausschreibungen für jeden sichtbar. Dass der ohnehin schon niedrige Preis darin noch unterboten wird kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Um das Ganze noch ein wenig zu untermauern und ggf. zur Diskussion anzuregen, hier ein kurzes Zahlenbeispiel für die Transkription von Interviews. Für das Verschriftlichen von Gesprächsdaten (Audiodaten) kann man für die Arbeitszeit mindestens mit dem Faktor 4 bis 6 rechnen. Dies bedeutet für eine Stunde Ausgangsmaterial (1h Audio) benötigt man  im Schnitt 5 Arbeitsstunden. Natürlich sind kürzere Audioschnipsel auch mit dem Faktor 3 zu bewältigen, aber transkribieren benötigt Konzentration, da verschiedene Faktoren eine Rolle spielen: Anzahl der Sprecher, Sprechgeschwindigkeit, Tonqualität, Dialekt, Hintergrundgeräusche etc. pp.