Beiträge zum Thema

Praxis

  • 1 Juni 2013
Angebotslegung

An dieser Stelle ein kurzes Brainstorming zum Umgang mit informellen / anonymen Anfragen bei der Angebotserstellung bei Übersetzern und Sprachdienstleistern. Als Selbständiger und Unternehmer kennt man die Problematik, dass man eine Reihe von Anfragen per E-Mail oder Anfrageformular erhält, diese aber zum Teil bereits beim Anschreiben einen die Nase rümpfen lassen.

Gemeint sind Anfragen in der Form von “was kostet Dienstleistung XY”, aufgefüllt mit ein paar Eckdaten zum potentiellen Auftrag, aber ohne jegliche Kontaktinformationen. Wenn man berücksichtigt, dass E-Mail-Adressen heutzutage geradezu generisch erstellt werden können, und die Response-Rate auf das zugesendete Angebote gerade bei dieser Gruppe von Interessenten sehr gering ist, stellt man sich als Selbständiger allzu oft die Frage, ob man auf derartige Anfragen überhaupt eingehen sollte.

  • 31 Mai 2013
Verpflegungspauschale

Außendienstmitarbeiter kennen die Problematik der steuerlichen Behandlung der Verpflegungspauschale. Solange sich der Außendienst auf den Heimatort bezieht, spielen die Reisekosten keine große Rolle. Wie gestaltet sich aber die Verpflegungspauschale inklusive Vorsteuerabzug bei Außendienstmitarbeitern die überregional oder gar im Ausland beruflich im Einsatz sind. Für diese Berufsgruppe sieht der Gesetzgeber eine Verpflegungsmehraufwandspauschale, auch Spesen genannt vor.

Verpflegungspauschale

  • 6 Februar 2012

Unbeantwortete Angebote

Wer einen Großteil seiner Aufträge über das Internet generiert, der wird häufig Angebot nach Angebot erstellen und auf eine hohe Konvertierungsquote setzen. Über die letzten Monate hinweg habe ich vergleichsweise mehr Angebote geschrieben als über die letzten Jahre hinweg, allerdings ist die Wandlungsrate spürbar zurückgegangen. Was die Gründe dafür sein könnten, dem möchte ich in diesem mehr oder minder geordneten Brainstorming-Artikel nachgehen.

  • 28 Oktober 2011

Hegemonen der Zahlungsziele

Das Monatsende rückt näher, überfällige Kundenrechnungen werden durchgewälzt – ein all-monatliches Thema mit einem allzu oft gleichem Resümee:

Zahlungen von Einzelpersonen, kleinen Unternehmen und mit denen persönlicher Kontakt gepflegt wurde haben allesamt pünktlich innerhalb der bei der Angebotslegung vereinbarten Zahlungsfrist überwiesen. Wer aber mit hartnäckiger Persistenz Zahlungsziele ignoriert und mehr oder weniger stillschweigend eigene Maßstäbe ansetzen möchte, und dies auch tut, sind die “großen Unternehmen“, die bereits bei Auftragserteilung deutlich machen, dass nur strikte Einhaltung von vertraglich vereinbarter Geheimhaltung und möglichst niedrige Preise bei höchster Qualität (sonst wären sie wohl zu großen Agenturen gegangen) für sie wichtig ist.

  • 18 Oktober 2011
Preiskalkulation

Beim Durchsuchen der Lexware BüroEeasy Hilfe stößt man mitunter auf durchaus interessante Dinge und mittels Querverlinkung auf ein paar Punkte, die im Zusammenhang mit der Zahlungspraxis eine nicht zu unterschätzende Bedeutung erhalten – hier kurz als Randnotiz für das Office:

  1. Wer billig ist und wenig Leistung bringt, ist ein Discounter.
  2. Wer teuer ist und gute Leistung bringt, ist ein Luxus-Label.
  3. Wer teuer ist und wenig Leistung bringt, ist ein Betrüger.
  4. Wer billig ist und gute Leistung bringt, ist ein Idiot.

Letzterer Punkt ist allzu wahr im Hinblick auf die im Blog bereits vielfach angesprochenen “Mach-es-wer-will-Anbieter“. Ein Motto, das man sich einrahmen sollte, gerade als Freiberufler oder Selbständiger im hiesigen Wettkampf mit der Freizeit-Crowd ;

  • 13 September 2011
Simkarte - Anruf und Verkauf

Als eine Art Fortsetzung zum letzten Beitrag, in dem es um den Umgang mit unbekannten Anrufern, bzw. gut und gerne auch Cold Calls und ähnlichen Absurditäten, ging, aus aktuellem Anlass hier ein paar Worte zu Anrufen aus Callcentern, Wording-Wasserfällen und ‘Unterjubel-Techniken‘. Im Folgenden eine Rekonstruktion der Ereignisse. Warum? Die Art & Weise wie Gesprächsleitfäden von Callcentern abgearbeitet werden, bzw. überhaupt die Idee hinter einem Verkaufsanruf, in welchem das wichtigste Detail erst kurz vor Gesprächsabschluss genannt wird, nämlich die Kosten, und vorher einem Honig ums … geschmiert wird, finde ich persönlich recht bedenklich. Deshalb an dieser Stelle ein paar subjektive Eindrücke zum Anruf eines Mobilfunkanbieters.

Dienstagmorgen, die Arbeitsmaschinerie läuft an, ein Telefonklingeln – eine 01805-Nummer ruft auf dem Handy an.

  • 8 September 2011

Da es im ursprünglichen Ansatz von Zahlungspraxis.de auch darum ging, Tipps & Tricks für den Geschäftsalltag zu geben, bzw. Fragen zu stellen, wie man mit bestimmten Business-Situation umgehen sollte, hier mal wieder ein Beitrag aus dieser Sparte: der unbekannte Anrufer / ‘Nachfrager’ am Arbeitsplatz.

Eine der häufigsten Ursachen für eine Arbeitsunterbrechung für den gemeinen Freelancer sind zuweilen Anrufe, die  leider allzu oft nicht von Kunden, sondern von irgendwelchen Verkäufern, ‘Premium-Eintrags-Disponenten‘ – You name it – kommen. Aber auch Anrufe von Mitbewerbern bzw. Unbekannten, die einem gefühlt aushorchen und somit das Gefühl von Social Engineering vermitteln sind leider keine Seltenheit.

So auch die Tage wieder, ein Anruf mit sinngemäß dem folgenden Inhalt:

  • 28 Juli 2011
Kalkulation Honorar

Allzu häufig stellt man sich als Freiberufler oder Selbständiger die Frage nach der Berechnung des Honorars – richtet man sich an der Konkurrenz aus, orientiert man sich aus öffentlich verfügbaren Empfehlungen von Verbänden etc. pp. Eine ganz praktische Möglichkeit bietet der Honorarkalkulator von E-Lancer NRW, der mittels einer einfachen Excel-Tabelle schnell eine Orientierung bietet.

Kalkulation des Honorars – Stundensatzes

Mit dem Tool lassen sich eine Vielzahl von Optionen festlegen und man bekommt schnell einen Überblick, welche Dinge man als Einsteiger, aber auch schon länger selbständig Tätiger beachten sollte, wenn es um die Berechnung seiner Stunden-, Tagessätze oder Jahresumsatz geht.

  • 15 Juli 2010
Amazon Rechnung

Auf der Suche nach einem neuen Netzteil für mein Notebook bin ich im Amazon Marketplace fündig geworden. Gute Bewertungen, ein guter Preis – also habe ich zugegriffen – es ist ja schließlich Amazon.

Nach 3 Tagen kam nun die Lieferung des Netzteils und es funktioniert auch soweit. Bis dahin also nichts auszusetzen. Das erste allerdings was stutzig machte war die Tatsache, dass nirgends ein Absender zu finden war, eben nur xyz-shop bei Amazon (ein Händler auf der Amazon Plattform).

Also habe ich nochmal die Rechnung im E-Mail-Posteingang angeschaut und die Seite des Händlers aufgesucht. Auch hier herrschte Ebbe in Sachen Kontaktinformationen, lediglich eine Kontaktaufnahme per E-Mail stand hier zur Verfügung.

  • 28 Juni 2010

Vor 55 Tagen geliefert, ein hoch zufriedener Kunde (bzw. entsprechender Einkäufer), ein Folgeauftrag und 2 Monate später kein Geld. Das sind die Fakten. Ein kurzlebiger Auftrag bei einem großen Unternehmen entpuppt sich als Luftnummer und sorgt für Rau-es Klima.

Wenngleich zahlungsunfähige Kunden zum ‘täglichen’ Geschäft gehören ist es für Firmenneugründer und junge Unternehmer doch ein prägendes Erlebnis vor der Situation zu stehen, Zulieferer Rechnungen fristgerecht zu zahlen und gleichzeitig endlos auf den Zahlungseingang vom Kunden warten zu müssen. Nach der ersten verflossenen Frist ist man noch optimistisch, ein paar Tage, ok, passt. Nach 30 Tagen denkt man, gut, bei großen Unternehmen, die zahlen immer nach 30 Tagen. In der Zwischenzeit erfolgte natürlich auch Rückfrage, bzw. wurde eine erste Zahlungserinnerung verschickt, man will dem Neukunden ja nicht gleich den Mahnlauf ins Gesicht drücken. Nun gut, die Mitarbeiter, wie so oft, sehr zuvorkommend und freundlich – es ist eine gewisse Euphemie zu spüren-  hegen und pflegen das Vertrauen in trügerischer Harmonie.