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	<description>Wissenswertes, Tipps &#38; Tricks zur Zahlungspraxis</description>
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		<title>Amazon Rechnung Inkognito</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 14:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Marketplace]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einem neuen Netzteil für mein Notebook bin ich doch glatt im Amazon Marketplace fündig geworden. Gute Bewertungen, guter Preis &#8211; also habe ich zugegriffen &#8211; es ist ja schließlich Amazon. Gut, wie dem auch sei. Nach 3 Tagen kam nun die Lieferung des Netzteils und es funktioniert auch soweit. Bis dahin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach einem neuen Netzteil für mein Notebook bin ich doch glatt im Amazon Marketplace fündig geworden. Gute Bewertungen, guter Preis &#8211; also habe ich zugegriffen &#8211; es ist ja schließlich Amazon. Gut, wie dem auch sei. Nach 3 Tagen kam nun die Lieferung des Netzteils und es funktioniert auch soweit. Bis dahin also nichts auszusetzen. Das erste allerdings was stutzig machte war die Tatsache, dass nirgends ein Absender zu finden war, eben nur xyz-shop bei Amazon (ein Händler auf der Amazon Plattform). Also habe ich nochmal die Rechnung im E-Mail-Posteingang angeschaut und die Seite des Händlers aufgesucht. Auch hier herrschte Ebbe in Sachen Kontaktinformationen, lediglich eine Kontaktaufnahme per E-Mail stand zur Verfügung.</p>
<p>Wie dem auch sei. Was mich aber doch umso mehr stutzig machte und nach wie vor macht, ist die fehlende Angabe der Mehrwertsteuer auf der Rechnung. Auf der Händlerseite ist zwar versteckt ausgewiesen, dass alle Preise einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer sind, aber dann sollte sie doch zumindest explizit ausgewiesen sein. Gut, es ist kein großer Betrag, aber das Finanzamt interessiert es ja schon, haben Sie nun die RE mit oder ohne MwSt.? Da keinerlei Kontaktdaten, weder auf der Rechnung, noch auf der Händlerseite von Amazon vorhanden sind, und die Rechnung quasi von jedem x-beliebigen Absender stammen kann, wundert es mich doch schon sehr. Hinzu kommt, dass der Artikel als Original-Ersatzteil angeboten wurde, aber ein Replikat (no-name Marke) geliefert wurde. Dies konnte ich mir vom Preis her vorab denken, aber die <strong>Inkognito Rechnung</strong> ohne jeglichen Absender, verpackt in einer <strong>grauen Plastiktüte</strong> mit einem Aufkleber &#8220;BY AIR MAIL&#8221;, sowie einem zweiten Aufkleber mit &#8220;Royal Mail &#8211; Postage Paid GB&#8221; lassen aber meiner Meinung nach keinen Zweifel offen woher die Ware kommt &#8211; nicht aus Deutschland, was ja auch legitim ist &#8211; aber ohne jegliche Angaben&#8230;</p>
<p>Wie dem auch sei, ich habe die Ware erhalten, sie funktioniert, war günstig, aber das Ganze irgendwie mit einem faden Beigeschmack in Sachen Transparenz und <em>von wem hab ich den Artikel eigentlich</em>? (vom Amazon Marketplace!) Ich kann nur hoffen, dass der Artikel lange hält, ohne dass ich eine Rücksendung ins Land X tätigen muss. Wie aber Amazon zu dem Ganzen steht würde mich schon interessieren. Aber nun ja, es bleibt wohl nur eine kurze Notiz am Rande &#8211; die Amazon Rechnung Inkognito eben.</p>
<p><em>Nachtrag</em></p>
<p>Und siehe da, was eine freundliche Anfrage für die Nachsendung der Rechnung bewirken kann. Keine 24 Stunden später liegt die Rechnung mit allen erforderlichen Kontaktdaten vor, auch einschließlich der expliziten Angabe der Mehrwertsteuer und VAT-ID des Verkäufers.  Es handelt sich um eine Firma aus Großbritannien, was entsprechend des Poststempels schon ersichtlich war, aber diesmal eben mit allen erforderlichen Informationen, um die Rechnung einfach abzuheften. Eine Rückfrage beim Verkäufer kann also so manche Unklarheit schnell aus dem Weg räumen.</p>
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		<title>Zahlungsstopp + Zahlungsverzug = Legitimierung</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 08:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtzahler]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsstopp]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsverzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 55 Tagen geliefert, ein hoch zufriedener Kunde (bzw. entsprechender Einkäufer), ein Folgeauftrag und 2 Monate später kein Geld. Das sind die Fakten. Ein kurzlebiger Auftrag bei einem großen Unternehmen entpuppt sich als Luftnummer und sorgt für Rau-es Klima. Wenngleich zahlungsunfähige Kunden zum &#8216;täglichen&#8217; Geschäft gehören ist es für Firmenneugründer und junge Unternehmer doch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-396 alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Zahlungsstopp Euro " src="http://www.zahlungspraxis.de/wp-content/uploads/2010/06/zahlungsstopp-euro1.jpg" alt="" width="180" height="140" />Vor 55 Tagen geliefert, ein hoch zufriedener Kunde (bzw. entsprechender Einkäufer), ein Folgeauftrag und 2 Monate später kein Geld. Das sind die Fakten. Ein kurzlebiger Auftrag bei einem großen Unternehmen entpuppt sich als Luftnummer und sorgt für Rau-es Klima.</p>
<p>Wenngleich zahlungsunfähige Kunden zum &#8216;täglichen&#8217; Geschäft gehören ist es für Firmenneugründer und junge Unternehmer doch ein prägendes Erlebnis vor der Situation zu stehen, Zulieferer Rechnungen fristgerecht zu zahlen und gleichzeitig endlos auf den Zahlungseingang vom Kunden warten zu müssen. Nach der ersten verflossenen Frist ist man noch optimistisch, ein paar Tage, ok, passt. Nach 30 Tagen denkt man, gut, bei großen Unternehmen, die zahlen immer nach 30 Tagen. In der Zwischenzeit erfolgte natürlich auch Rückfrage, bzw. wurde eine erste Zahlungserinnerung verschickt, man will dem Neukunden ja nicht gleich den Mahnlauf ins Gesicht drücken. Nun gut, die Mitarbeiter, wie so oft, sehr zuvorkommend und freundlich &#8211; es ist eine gewisse Euphemie zu spüren-  hegen und pflegen das Vertrauen in trügerischer Harmonie. <span id="more-389"></span></p>
<p>Die nächsten Telefonate werden zunehmend strenger im Ton, natürlich von Seiten des Gläubigers, nach wie vor ein friedvoller Ton, im Angesicht des &#8220;Ach Herr M., betrachten Sie es als schon erledigt&#8221;&#8230;. &#8220;Ich kümmere mich persönlich darum&#8221;. Cut. Ein Zahlungsverzug ist meines Erachtens ok, wenn er nicht zu Regel wird. Hinhalte-Taktiken sind ebenso verachtend, wie ernüchternd, in dem Augenblick, in dem diese Taktik von der Gegenseite durchschaut wird. Cut. Gut, bzw. nicht gut, Tag 55.</p>
<p>Der Ton hat mittlerweile, nichtzuletzt durch Zahlungsverpflichtungen, nicht nur gegenüber MAs, sondern auch im Privaten, an Schärfe zugenommen. Nun wird doch tatsächlich, in einem Nebensatz, erwähnt, dass &#8220;wir hatten ja Zahlungsstopp&#8221;. Ach so, stimmt, ja genau, deswegen rufe ich zum 10. Mal an und es wurde wiederholt mitgeteilt, es sei so gut wie überwiesen.</p>
<p>Unter Anspannung zu schreiben ist nicht zwingend empfehlenswert, um eine gewisse Resignation in Sachen Zahlungsmoral, Zahlungspraxis  zu verarbeiten unter Umständen ganz geeignet. In diesem Sinne, jetzt erstmal ein Schreib-Stopp, der hoffentlich eine baldige Zahlung, ggf. über den Weg des Mahngerichts, folgt und noch einem späteren Nachtrag in diesem Posting.</p>
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		<title>Paypal Abbuchung vom Konto &#8211; Dauer</title>
		<link>http://www.zahlungspraxis.de/blog/paypal-abbuchung-konto-dauer/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Paypal]]></category>
		<category><![CDATA[Abbuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Konto]]></category>
		<category><![CDATA[Überweisung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte im Zusammenhang zum Artikel, wie man Geld von seiner Kreditkarte auf sein Bankkonto überweist bereits schon einmal die Überweisungsdauer von Paypal zum eigenen Konto und umgekehrt, wenn Paypal eine Zahlung vom eigenen Konto abbucht, angesprochen.  Jetzt kam es doch, dass ich Sonntagabend eine Bestellung eines Ebay Artikels per Paypal überwiesen hatte. In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte im Zusammenhang zum Artikel, wie man Geld von seiner <a href="http://www.zahlungspraxis.de/blog/geld-von-kreditkarte-auf-konto-ueberweisen/" title="Geld von Kreditkarte auf Konto überweisen" >Kreditkarte auf sein Bankkonto</a> überweist bereits schon einmal die Überweisungsdauer von <strong>Paypal </strong><em>zum </em>eigenen Konto und umgekehrt, wenn Paypal eine Zahlung <em>vom </em>eigenen Konto abbucht, angesprochen.  Jetzt kam es doch, dass ich Sonntagabend eine Bestellung eines Ebay Artikels per Paypal überwiesen hatte. In der Regel dauerte eine Abbuchung vom Girokonto ca. 1 bis 2 Tage, diesmal ging es gar binnen 12 Stunden -  heute Morgen war der Betrag vom Konto abgebucht &#8230; rekordverdächtig. Ich meine prima für den Händler sollte man meinen, wenn man eine Zahlung empfängt ist es aber genau umgekehrt, zum Teil wartet man 4 Tage bis die Überweisung von Paypal auf dem eigenen Konto eingeht. Anfangs dachte ich, dass es mit meiner Bank zusammenhängt, da es sich um eine regionale Genossenschaftsbank handelt wäre es kein Wunder, wenn eine Zahlung/Überweisung länger als regulär dauert, dass es aber wie im umgekehrten Fall gerade mal [...] -Korrektur- ich habe gerade meinen Posteingang gecheckt, es sind ganze <em>9 Stunden</em> von der Paypal-Mitteilung mit der <strong>Bestätigung Ihrer Zahlung</strong> bis zur Abbuchung vom Bankkonto. Ja gut, passt schon, wäre aber zum Teil vorteilhaft, wenn es in die umgekehrte Richtung auch nur einen Tick schneller gehen würde, 4 Tage können manchmal sehr lang sein.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob es sich dabei um das &#8216;Montags-Abbuchungs-Phänomen&#8217; handelt, dass Zahlungen vom Wochenende besonders schnell bearbeitet werden, auf jeden Fall höchst interessant, dass es ein Onlinedienst schafft eine Abbuchung vom Bankkonto binnen 9 Stunden zu tätigen, ich erinnere mich dabei nur all zu gut an Kaufhäuser, ob aus der On- oder Offlinewelt, bei denen Überweisungen gern mal erst nach 4-5+ Tagen sichtbar sind, was letztendlich ja nicht schlecht ist und natürlich mit dem hausinternen SAP-Klon oder sonstigem zu tun hat. Paypal macht&#8217;s halt möglich.</p>
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		<item>
		<title>KfW Bankdarlehen nach BAföG &#8211; Aussetzung der Rückzahlung/Stundung</title>
		<link>http://www.zahlungspraxis.de/blog/kfw-bankdarlehen-nach-bafoeg-rueckzahlung/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 08:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nach Ende des Studiums die Rückzahlung seines Bankdarlehens nach § 18 BAföG bei der KfW einmal nicht bedienen kann oder für einen Zeitraum aussetzen möchte, sprich eine Stundung beantragen möchte, der kann dies mit entsprechenden Nachweisen zum Einkommen bei der KfW beantragen. Dazu muss glaubhaft nachgewiesen werden, dass man die Rückzahlung aufgrund seiner wirtschaftlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zahlungspraxis.de/wp-content/uploads/2010/04/Taschenrechner-Stundung.jpg" ><img class="size-full wp-image-429 alignleft" title="Taschenrechner - Stundung" src="http://www.zahlungspraxis.de/wp-content/uploads/2010/04/Taschenrechner-Stundung.jpg" alt="" width="198" height="145" /></a>Wer nach Ende des Studiums die Rückzahlung seines Bankdarlehens nach § 18 BAföG bei der KfW einmal nicht bedienen kann oder für einen Zeitraum aussetzen möchte, sprich eine Stundung beantragen möchte, der kann dies mit entsprechenden Nachweisen zum Einkommen bei der KfW beantragen. Dazu muss glaubhaft nachgewiesen werden, dass man die Rückzahlung aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation aktuell nicht bedienen kann. Es werden dazu folgende Belege benötigt, die bei der KfW zusammen mit einem Antrag eingereicht werden müssen:</p>
<h3>1. Selbstauskunft zum Antrag auf Stundung/Ratenreduzierung</h3>
<p><span id="more-347"></span>-&gt; KfW Selbstauskunft <a target="_blank" href="http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW-Formul26/PDF-Dokumente/147641_Selbstauskunft_zum_Antrag_auf_Stundung.pdf" title="KfW Selbstauskunft" >http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW-Formul26/PDF-Dokumente/147641_Selbstauskunft_zum_Antrag_auf_Stundung.pdf</a></p>
<h3>2. Einkommensnachweis</h3>
<p>Dies können beispielsweise Lohnabrechnungen, eine Einnahmenüberschussrechnung (bei Selbständigen) oder sonstige Nachweise zum Einkommen und Vermögen sein.</p>
<h3>3. Kinder &#8211; Geburtsurkunden</h3>
<p>Bei der Beantragung und für die Entscheidung, ob eine Stundung möglich ist, werden die Kinder in die Berechnung mit einbezogen. Entsprechend der Anzahl der Kinder erhöht sich der Freibetrag, ab dem eine Aussetzung der Rückzahlung möglich ist.</p>
<p>Gesetzliche Grundlage: (siehe <a target="_blank" href="http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW-Formul26/PDF-Dokumente/147631_Meisterbafoeg_Stundungsantrag.pdf" title="Antrag auf Stundung" >KfW-Förderbank</a>)</p>
<blockquote><p>§ 18a Einkommensabhängige Rückzahlung (Auszug aus dem BAföG)<br />
(1) Von der Verpflichtung zur Rückzahlung ist der Darlehensnehmer auf Antrag freizustellen, soweit sein Einkommen monatlich<br />
den Betrag von 1.040 Euro nicht übersteigt. Der in Satz 1 bezeichnete Betrag erhöht<br />
sich für<br />
1. den Ehegatten um 520 Euro,<br />
2. jedes Kind des Darlehensnehmers um 470 Euro,<br />
wenn sie nicht in einer Ausbildung stehen, die nach diesem Gesetz oder nach § 59 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch<br />
gefördert werden kann.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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</script></p>
<p>Der Freibetrag ab welchem eine Stundung des Bankdarlehens  nach § 18 BAföG möglich ist beträgt ca. 1040 Euro und je Kind erhöht sich dieser Betrag um 470 Euro. Wenn man also beispielsweise ein Nettoeinkommen von 1400 Euro hat und ein Kind hat, dann ist eine Aussetzung der Rückzahlung möglich. Der Antrag ist zusammen mit dem Anschreiben und den Nachweisen an die KfW Bankgruppe, Ludwig-Erhard-Platz 1-3, 53179 Bonn zu richten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Preise für Übersetzungen und merkwürdige Anfragen</title>
		<link>http://www.zahlungspraxis.de/blog/preise-fuer-uebersetzungen-anfragen/</link>
		<comments>http://www.zahlungspraxis.de/blog/preise-fuer-uebersetzungen-anfragen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 10:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer]]></category>
		<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Preisgestaltung in der Übersetzerbranche ließen sich sicherlich ganze Foren mit füllen. Es gibt zwar Empfehlungen von Übersetzerverbänden wie dem dem VÜD - Verband der Übersetzer und Dolmetscher e.V. oder dem BDÜ - Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V., welche Preise in der Branche üblich sind, wenn man sich aber beispielsweise auf Übersetzer-Jobportalen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Preisgestaltung in der Übersetzerbranche ließen sich sicherlich ganze Foren mit füllen. Es gibt zwar Empfehlungen von Übersetzerverbänden wie dem dem <a target="_blank" href="http://www.vued.de/" title="VÜD" >VÜD </a>- Verband der Übersetzer und Dolmetscher e.V. oder dem <a target="_blank" href="http://www.bdue.de/" title="BDÜ" >BDÜ </a>- Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V., welche Preise in der Branche üblich sind, wenn man sich aber beispielsweise auf Übersetzer-Jobportalen wie proz.com oder translatorscafe.com umschaut und die Ausschreibungen verfolgt, dann kommt man als Übersetzer schon ins Grübeln wo man eigentlich ansetzen soll. Ich möchte in diesem Beitrag keine Debatte über falsche und richtige Preise erörtern, sondern kurz auf Anfragen, die ich relativ häufig über das <a target="_blank" href="http://www.translationdirectory.com/" title="translationdirectory" >translationdirectory.com</a> erhalte, eingehen. Natürlich sollten diese Anfragen keinesfalls der Maßstab sein und sind es sicherlich auch nicht, aber da derartige Direktanfragen in letzter Zeit häufiger eintreffen, hier ein paar Gedanken zu den Hintergründen.</p>
<p>In der Regel sind derartige Anfragen in etwa so formuliert:</p>
<p>&#8220;<em>we need translators. send me your detailed resume. email</em>.&#8221;  ODER &#8220;<em>I have 10000 words. need it back till &#8230; I can pay 0,03 US$</em>&#8221; ODER &#8220;<em>We are expanding our databases. Contact us</em>&#8220;.</p>
<p><span id="more-318"></span>Ok, ggf. schreiben sie ein wenig mehr, aber im Prinzip war es das auch schon. Kein Name, keine Adresse und natürlich Dumpingpreise. Im Hinblick auf internationale Märkte sind zum Teil niedrige Preise natürlich keine Ausnahme, die Art der Kontaktaufnahme ist aber doch mehr als suspekt. Darüber groß nachzudenken ist eigentlich Zeitverschwendung, diese E-Mails landen sowieso bei mir direkt im Papierkorb. Ich frage mich aber dennoch, ob sich jemand daraufhin meldet und sei es nur um seinen Unmut auszudrücken. Abgesehen von diesen unterirdischen Anfragen gibt aber auch Ausschreibungen auf den üblichen Übersetzerportalen, die natürlich in den Foren (bspw. bei proz) heiß diskutiert werden. Passend dazu hat proz.com nun damit begonnen dagegen vorzugehen &#8211; siehe hier <a target="_blank" href="http://www.proz.com/about/ipetition" >http://www.proz.com/about/ipetition</a>. Wie im Weiteren aber &#8216;annehmbare&#8217; von &#8216;inakzeptablen&#8217; Preisen zu unterscheiden sind, bleibt abzuwarten. Dazu wird angestrebt keine Preise in den Job-Ausschreibungen anzugeben, so dass jeder Übersetzer praktisch, den für ihn annehmbaren, wirtschaftlichen Preis angeben kann. Darüber kann man geteilter Meinung sein, weil ein Richtwert, welcher vom Auftraggeber angegeben werden kann, durchaus positiv wäre. Im Grunde genommen ist es ja so, dass eine Übersetzungsagentur im Voraus genau weiß, welchen Preis sie beim Endkunden verlangt und eine entsprechende Marge hat.</p>
<p style="text-align: center;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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</script></p>
<h3>Wie kann ich als Übersetzer den &#8216;richtigen&#8217; Preis festlegen?</h3>
<p>Darauf gibt es sicherlich keine allumfassende Antwort. Auf jeden Fall sollte ein freiberuflicher Übersetzer selbst wissen, wie viel und zu welchem Preis er seine Dienstleistung anbieten kann und sollte, damit er am Monatsende alle seine Kosten decken kann und zusätzlich auch Gewinn machen kann. Dazu ein kurzes Rechenbeispiel: [allgemeines Beispiel]</p>
<p><strong>1. Wie viele Worte übersetze ich pro Tag? </strong></p>
<p>Aus meiner Erfahrung kann man mit ca. 2000 Wörtern pro Tag rechnen. Als erfahrener Übersetzer, in einem Fachgebiet in dem man sich spezialisiert hat, sind auf jeden Fall auch mehr möglich. Aber für die Kalkulation finde ich es als angebrachten Ausgangswert.  (Bitte weiterlesen, da die machbare Wortzahl pro Tag keinesfalls <span style="text-decoration: underline;">der </span>ausschlaggebende Faktor sein sollte.</p>
<p><strong>2. Wie viele Aufträge habe ich im Monat?</strong></p>
<p>Und hier wird es schon schwieriger. Wie jeder Selbständiger weiß, ist eine objektive Angabe der monatlichen Aufträge niemals 100-prozentig planbar. Natürlich sollte man mit einem gefestigten Kundenstamm eine gewissen Mindestanzahl an Aufträgen haben, aber dazu brauche ich ja nichts  zu sagen, wie schwierig dies realisierbar/planbar ist. Annahmen, dass man mit mit 20 Tagen im Monat á  2000 Wörtern rechnen kann, wäre eine allzu schöne Annahme, bzw. auch machbar, wenn man die geforderte Qualität liefert. Für die Kalkulation sollte man entsprechend seiner eigenen Erfahrungen den Wert wählen.</p>
<p><strong>3. Welche Preise verlange ich beim Kunden / von der Agentur?</strong></p>
<p>Hahaha. Die Frage nach dem Heiligen Gral. Wenn man Punkt 1 und Punkt 2 zusammenzählt muss man nun selbst auf den Wert kommen, den man für angemessen hält, keinesfalls würde ich mich dabei auch auf einen Fixwert einschießen, dies hängt sicherlich auch mit der Auftragslage und dem Kundenstamm zusammen. Um aber dennoch einen Preisspanne anzugeben, weil mich dies beim Lesen von Forenbeiträgen selbst immer brennend interessiert, würde ich einfach mal eine Spanne in den Raum werfen, die man bei Recherchen von Preislisten und Agenturen, sowie bei Jobausschreibungen so mitbekommt: 0,01 Euro bis 0,30 Euro je Wort. Ok, diese Spanne ist vermessen, aber Realität, wenn man nur mit offenen Augen das Geschehen verfolgt. Ich möchte an dieser Stelle keinen best-practice-Wert festhalten, weil es einfach nicht möglich ist. Fest steht jedoch, dass wenn man sich unterhalb einer bestimmten Grenze verkauft, selbst daran Schuld ist. Der Markt ist breit gefächert und mit Dumping-Angeboten ist nur auf eine Art und Weise zu verfahren: ignorieren. Ich habe mich selbst zu Beginn meiner selbständigen Tätigkeit darüber aufgeregt, im Endeffekt ist es aber reine Zeitverschwendung darüber nachzudenken. Wie es derartige Angebote gibt, gibt es genauso gut Agenturen und Kunden, die bereit sind, den Preis für die Übersetzung zu zahlen, den die Dienstleistung auch wirklich Wert ist.</p>
<h3>Fazit &#8211; Künftige Preisentwicklung</h3>
<p>Abschließend noch ein Gedanke zur künftigen Preisentwicklung in der Branche. Mit den Möglichkeiten der automatisierten Auftragsabwicklung mithilfe von Bestellsystemen schaffen es einige Anbieter die Preise und in gewisser Weise auch ihre Margen sehr klein zu halten und über die Masse dennoch stattliche Gewinne einzufahren. Einer der mittlerweile größten deutschen Anbieter, dessen Name ich hier nicht nennen möchte, schafft es Preise anzubieten, bei denen sich so mancher Übersetzer fragt, wie das realisierbar sei. Man kann sich hierzu leicht über das Formular auf der Webseite direkt und in Echtzeit den Wortpreis anzeigen lassen. Wenn man sich Sprachpaare aus dem osteuropäischen Raum anschaut, beispielsweise Deutsch &#8211; Russisch, treten Preise zu Tage, wo ich mich frage, wie diese realisierbar sind, bzw. welche Preise am Ende dem Übersetzer gezahlt werden. Um sich selbst davon zu überzeugen sollte man einfach mal einen Text mit 1000 Wörtern in eine der zahlreichen &#8220;Sofort-Angebot-erstellen-und-bestellen&#8221; Anbieter einfügen. Der Preis bspw. für DE-RU, Fachgebiet Allgemein, liegt bspw. bei 7 Cent, inkl. einen Zweitkorrektor! Ich möchte dies am Schluss einfach mal offen stehen lassen, schließlich macht es ja die Masse. Kommentare, Anregungen und Kritik sind wie immer herzlich willkommen. Ende.</p>
<p><em>Nachtrag</em></p>
<p>Und wieder eine dieser Anfragen vom Typ &#8216;Minimal Request&#8217;</p>
<blockquote><p>Hello;<br />
Please send your Cv , and provide below information;<br />
1- your native Language?<br />
2- number of words you can translate per hour and working hours per day?</p>
<p>Thanks</p></blockquote>
<p>Das ganze natürlich von einer x-beliebigen Gmail-Adresse via tran&#8230;directory und dem Betreff-Feld: &#8220;Longterm Coopeeration&#8221; (der Tippfehler ist nicht von mir:). C&#8217;est la vie.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Transkriptionspreise Umfrage</title>
		<link>http://www.zahlungspraxis.de/blog/transkriptionspreise-umfrage/</link>
		<comments>http://www.zahlungspraxis.de/blog/transkriptionspreise-umfrage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 19:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Transkription]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
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		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
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		<category><![CDATA[transkribieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht dass in diesem Blog nur um die Zahlungspraxis zu Transkriptionen gehen sollte, aber aktuell beschäftigt mich das Thema und deshalb hier ein kurzer Beitrag zu Transkriptionspreisen. Wie bereits in einem vorherigen Artikel zum Preisdumping in diesem Dienstleistungsbereich beschrieben, konnte ich bei einigen Recherchen zum Keyword &#8220;Transkription&#8221; doch einige interessante Preisangebote entdecken. Da ich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-316 alignleft" style="margin: 5px 10px;" title="Transkription Tastatur" src="http://www.zahlungspraxis.de/wp-content/uploads/2010/02/transkription-tastatur-300x181.jpg" alt="Bild Transkription Tastatur" width="228" height="137" />Nicht dass in diesem Blog nur um die Zahlungspraxis zu Transkriptionen gehen sollte, aber aktuell beschäftigt mich das Thema und deshalb hier ein kurzer Beitrag zu Transkriptionspreisen. Wie bereits in einem vorherigen Artikel zum Preisdumping in diesem Dienstleistungsbereich beschrieben, konnte ich bei einigen Recherchen zum Keyword &#8220;Transkription&#8221; doch einige interessante Preisangebote entdecken. Da ich selbst Interviews und andere Audiodokumente transkribiere und wie ich meinte auch durchweg einen guten Schnitt bei den Tastenanschlägen je Minute erreiche, war es mir bislang ein Rätsel wie man bestimmte Preise, nennen wir sie beim Namen: um die 50 Cent, anbieten kann. Nach meinen Erfahrungen kann man im Schnitt mit 5 Stunden für eine <em>gute und fehlerfreie </em>Transkription rechnen (durchaus auch mehr). Das heißt mit einer anschließenden Rechtschreibprüfung, kurzem Nachschlagen von speziellen Eigennamen (insbesondere bei Fachtexten &#8211; spezifischen Transkriptionen), sowie wiederholtem Anhören bei undeutlicher, schneller Ausdrucksweise. Anders sieht es bei Diktaten oder speziell aufgesprochenen Texten aus, hier sind bei kürzeren Aufnahmen auch schnellere Zeiten erreichbar. Bei regulären Gesprächsdaten kommt man aber um das mehrmalige Anhören von Passagen nicht herum, weil es sich einfach um natürliche Kommunikation handelt, die Überlagerungen, Dialekt und Abbrüche etc. enthält. Hinzu kommt, dass bei einer Transkription von mehreren Stunden (10+ Audiostunden) keine Schreibarbeit am Stück möglich ist. (Nachtrag: Siehe dazu unten den Link Forum <a href="http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/418/906" title="Transkription"  target="_blank">Qualitative Sozialforschung</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man nun beispielsweise einen Stundenlohn von 10 Euro Netto ansetzen würde, beim Faktor 5, käme man also auf einen Minutenpreis von ca. 1 Euro Brutto. Als Selbständiger oder Unternehmer ist dieser Stundenlohn allerdings unrealistisch, da er nicht die annähernd die Kosten deckt, denn im Gegensatz zu einer Festanstellung kommen Aufträge unregelmäßig, das heißt man hat diesen Stundenlohn nicht automatisch jeden Tag, dazu kommen Kosten wie Krankenkassenbeiträge, Versicherungen, Büromiete und jede Menge andere Kosten hinzu. Gut, ohne dies nun zu sehr auszudehnen, denn allein zu diesem Thema ließen sich treffliche Texte verfassen, erscheint es mir objektiv gesehen einfach nicht plausibel, wie man bei Preisen um die 50 Cent und darunter eine vernünftige Qualität realisieren kann und vor allem davon leben will und kann.<span id="more-278"></span></p>
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<h3 style="text-align: justify;"><strong>Einige Erklärungsversuche:</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">1) Im englischensprachigen Raum werden derartige Dienstleistungen gern <strong>nach Indien outgesourct</strong>, weil man dadurch einfach bessere Preise anbieten kann. Für deutschsprachige Transkriptionen wäre dies beispielsweise mit Hilfe Deutscher im Ausland (Thailand etc.) zu realisieren. Inwieweit dies gemacht wird weiß ich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">2) <strong>Spracherkennungssoftware</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine interessante Methode, die sicherlich in Zukunft noch an Relevanz gewinnen wird. Aktuell ist dieses Verfahren aber bei normalen Interviews nicht praktikabel, es sei denn die Interviewten sprechen Ihre Antworten überaus deutlich, quasi als Diktat auf. Zugegebenermaßen aber unrealistisch bei einer &#8216;lebendigen Konversation&#8217;. Einen sehr interessanten Ansatz beschreibt Jeffrey Daniel Frey in seinem Blog (<a target="_blank" href="http://jdfrey.wordpress.com/2007/04/23/hiring-someone-to-train-a-dragon/" >Hiring Someone to Train a Dragon)</a>, Dragon Naturally Speaking zu verwenden, indem man einfach das Audiofile &#8216;sauber nachspricht&#8217;. Der Beitrag stammt aus dem Jahr 2007!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nachtrag</em>: Ich habe mich mal mit &#8216;Respeaking&#8217; &#8211; Nachsprechen &#8211; von Audiodaten befasst, die Methode wäre ggf. bei &#8216;sauber gesprochenen&#8217; Gesprächsdaten (bspw. Diktat) realisierbar. Bei natürlicher Kommunikation gerät man mit dem Nachsprechen aber schnell an seine Grenzen, weil  man es 1:1 wiedergeben muss, wenn eine wörtliche Transkription gefordert wird. Kleinere Versprecher, Abbrüche, dialektische Färbung, paralleles Sprechen etc. müssen entsprechend mit verschriftlicht werden &#8211; wenn man also die Nachbereitung mit einrechnet kommt man einer guten Anschlaggeschwindigkeit je Minute auf alle Fälle besser.</p>
<p style="text-align: justify;">Falls jemand andere Erfahrungen gemacht hat, einfach unten einen Kommentar hinterlassen. <strong>Andere Erfahrungen sind herzlich willkommen</strong>, weil ich immer wieder in Foren lesen muss, dass bspw. 50-60 Cent ein normaler Preis wäre &#8211; liegt es daran, dass die anderen mit dem Faktor 2-3 rechnen, sie nur Diktate transkribieren oder einfach keine Erfahrung haben? Ich kann nur sagen, dass ich mittlerweile 300+ Stunden selbst transkribiert habe und meine, die Zeiten und Kosten gut einschätzen zu können, welche auch durch wissenschaftliche Beiträge zur Qualitativen Sozialforschung bestätigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">3) <strong>Studenten</strong>. Für Universitäten natürlich eine der besten Alternativen zu einem kommerziellen Dienstleister. Nachteil hierbei wäre allerdings bei großen Aufträgen jenseits der 20 Stunden die Verfügbarkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">4) Man transkribiert mit dem<strong> Faktor 1-3</strong>. In diesem Forumbeitrag gibt ein Nutzer doch tatsächlich an für 10 Minuten Audio 15 Minuten Arbeitszeit zu benötigen (<a target="_blank" href="http://forum.oeh-wu.at/showthread.php?t=69924" >Link</a>). Ich sag mal so, unter bestimmten Voraussetzungen, wenn der / die Sprecher überaus deutlich und langsam sprechen, habe ich selbst auch schon den Faktor 3 erreicht. Dies ist aber eher die Ausnahme, da ein &#8216;natürliches Gespräch&#8217; oder Interview immer undeutliche, schnelle oder sonstige unverständliche Bestandteile enthält und man sich somit zwangsläufig Textstellen mehrmals anhören muss. Diese Angabe wie aus dem Eintrag im Forum würde ich gern bei einer 20-stündigen Audioaufnahme mit normalem Sprechtempo und 2 Sprechern, sowie Hintergrundgeräuschen sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ok, ich denke diese Gedanken zum Thema mit 200 Anschlägen je Minute sollen erstmal ausreichen. Vielleicht hat jemand ganz andere Erfahrungen gemacht und transkribiert täglich mit dem Faktor 3, braucht also für eine Audiostunde ca. 3 Arbeitsstunden. Ich füge unten einfach mal zwei Umfragen, einmal zur <em>Transkriptionszeit </em>und einmal zum <em>Minutenpreis </em> ein. Kritik und Anregungen zum Thema können gern in den Kommentaren gepostet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<p style="text-align: justify;">Anmerkung: Sicherlich gibt es solche und solche Gesprächsdaten, die mal schneller und mal mit mehr Aufwand transkribiert werden können. Gefragt wird hier nach dem Durchschnitt. Zum Design des Fragebogens kann es ebenfalls geteilte Meinungen geben &#8211; es handelt sich lediglich um einen privaten Blogbeitrag, also please no bashing.</p>
<p style="text-align: justify;">Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.</p>
<p style="text-align: justify;">Anmerkung: Die unteren Preiskategorien halte ich auf Basis einer <strong>selbständigen Tätigkeit</strong> / als <strong>Freiberufler </strong>im deutschsprachigen Raum, sprich mit entsprechenden anfallenden Kosten als Selbständiger für nicht realistisch, da ich diese Angebot jedoch bereits mehrfach gelesen habe, sollen diese in der Umfrage mit erscheinen. Dass eigentlich nur letztere Option sinnvoll ist, zumindest bei Transkriptionen, die nicht gerade für den &#8216;internen Gebrauch&#8217; benötigt werden, wie es gern mal heißt, ist in diesem Artikel aus dem Wall Street Journal nachzulesen: <a target="_blank" href="http://online.wsj.com/article/SB122351860225518093.html" >Turning Audio Into Words on the Screen</a>. Hier wurden Transkriptions-Dienstleister (Englisch) einfach mal getestet und aufgezeigt, dass eine qualitative Transkription auch ihren Preis hat. In diesem Sinne.</p>
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<h3 style="text-align: justify;"><em>Nachtrag 06/2010</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Folgende Diskussion in einem Texterforum unterstreicht meine Thesen, dass die Preise für Transkriptionen zum Teil kaputt gemacht werden. Dass jemand eine Transkription für 35 Cent macht, weil man sich vielleicht auch verschätzt/überschätzt, hätte ich nun wiederum nicht gedacht. Schlussendlich macht es die Erfahrung, um selbst einschätzen zu können, welcher Preis für einen selbst ok ist und von dem man in seiner jeweiligen Situation auch leben kann. Was ich abschließend, auch nach mittlerweile mehrjähriger Transkriptionserfahrung, festhalten kann ist, dass nicht nur der Faktor mit dem man transkribiert relevant ist, sondern vielmehr wie viel man am Stück / pro Tag transkribieren kann, denn die Konzentrationsfähigkeit nach einer 7-stündigen Transkription ist gleich Null.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier noch die Diskussion im Texterforum: <a href="http://www.texter.me/forum/texter-treff/allgemeines/hilfe-digitales-diktat-8751" rel="nofollow"  target="_blank">Link</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3 style="text-align: justify;">Weiterführende Links:</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit der Zeit finden sich noch weitere Interessante Diskussionen und Beiträge, die ich im Folgenden einfach kurz verlinke und einen Kommentar dazu schreibe:</p>
<p style="text-align: justify;"><a target="_blank" href="http://forum.oeh-wu.at/threads/78585-Achtung-bei-Transkriptionsdiensten!" title="Achtung Transkriptionsdienste" >Achtung vor Transkriptionsdiensten </a>- einen passenderen Titel hätte ich mir nicht einfallen lassen können und unterstreicht auch meine Erfahrung, <strong>aber um es ganz klar zu sagen</strong>, dies betrifft Agenturen/Dienstleister die Transkriptionen einfach unter Wert verkaufen. Wenn ich eine Schreibdienstleistung, welche sehr aufwendig und mühsam ist (und ich spreche nicht von 10-minütigen Audioaufnahmen), dann sind 50 Cent die Minute auf Dauer nicht machbar. Das Ergebnis beschreibt dieser kurze Erfahrungsbericht in dem Forum der WU Wien. Die Betonung auf &#8220;professioneller&#8221; Transkriptionsdienst ist nun mal kein Gütekriterium, schon gar nicht für 50 Cent.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p>
<p><a href="http://www.zahlungspraxis.de/blog/preisdumping-transkription-preisverfall/" title="Preisdumping Transkriptionen" >Preisdumping am Beispiel von Transkriptionen</a></p>
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