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Zahlungspraxis ist ein Informationsportal rund um Finanzthemen mit Tipps zu Krediten, Zahlungsmöglichkeiten, Konto & Kreditkarte. Hier finden Sie praxisnahe Erfahrungen rund um's Geld, sowie Beiträge zu Zahlungsforderungen, zur Zahlungsmoral & Best-Practice Tipps für Freiberufler, Unternehmer und Geschäftsleute.

Finanzielle Fragen treten immer wieder im Alltag auf - im täglichen Geschäftsleben, als auch im privaten Umfeld - und können ohne entsprechendes Wissen schnell zu Problemen führen. In der Regel genügt es nicht sich als Existenzgründer nur auf sein eigentliches Geschäftsfeld zu konzentrieren. Man muss sich als Freiberufler oder Unternehmer immer auch mit den betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen um erfolgreich zu sein. Ausgangspunkt von Zahlungspraxis.de waren Zahlungspraktiken in der Übersetzerbranche. Oftmals sind Fragen zur Bonität und Zahlungswilligkeit von Auftraggebern essentielle Bestandteile für die tägliche Arbeit. Deshalb lautete der ursprüngliche Ansatz von Zahlungspraxis wie folgt: "Zahlungspraxis.de ist ein Verzeichnis von Informationsquellen zum Thema Zahlungsmoral von Auftraggebern im wirtschaftlichen Umfeld. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf die Zahlungspraxis in der Übersetzerbranche fokussiert werden." Dieser Rahmen soll in der weiteren Arbeit an diesem Projekt erweitert werden und über die Übersetzerbranche hinaus auf Fragen zu Finanzthemen angewendet werden.

Beiträge auf Zahlungspraxis
» Mahnverfahren – Wie komme ich an mein Geld - Informationen zum Online Mahnantrag
» Paypal Abbuchung vom Konto und die Dauer - Erfahrungsbericht zur Überweisungsdauer bei Paypal
» Zahlungspraxis für Übersetzer - Nützliche Informationsquellen für Übersetzer & Dolmetscher
» Transkriptionspreise & Schreibdienstleistungen - Preiskampf an der Tastatur

Kleingeld
  • 2 Februar 2010

Es soll ja vorkommen, dass man hin und wieder kleine Zahlungsengpässe aufgrund von säumigen Zahlern, einem Chef der prinzipiell eine ‘delayed payment practice‘ bevorzugt oder aus sonstigen Gründen, um ein hoffentlich kurzzeitiges Loch auf dem Konto zu stopfen. Eine Möglichkeit wäre die Nutzung der Kreditkarte, um Geld von dieser auf das Girokonto zu überweisen. Dies ist aber erfahrungsgemäß nicht ganz so einfach, da eine direkte Überweisung (zumindest bei Standard-Kreditkarten) nicht möglich ist.

Man könnte ebenfalls Geld über die Kreditkarte abheben und anschließend auf das Konto überweisen. Dies funktioniert jedoch auch nicht immer, bzw. geht es mir häufig so, dass man aufgrund der relativ seltenen Anwendung der Kreditkarte im Real-Life (ich persönlich nutze die Kreditkarte ausschließlich Online) einfach die PIN nicht parat hat, weil man das Schriftstück mit dem Code vor Jahren ordnungsgemäß entsorgt hat, und die Eingabe der Sicherheitsnummer auf der Rückseite genügt an der Tankstellenkasse leider nicht. Ich selbst habe 10+ PINs für diverse Karten, die SIM und sonstigen Accounts – die Kreditkarten PIN habe ich bislang vielleicht einmal verwendet.

Einführung Aktien
  • 9 November 2013

Die Videoreihe Börsenfilm für Einsteiger der Deutschen Börse Frankfurt bieten einen Einblick in den Handel mit Aktien. Im Folgenden der erste Teil der Serie für Börsen-Einsteiger.

Angebotslegung
  • 1 Juni 2013

An dieser Stelle ein kurzes Brainstorming zum Umgang mit informellen / anonymen Anfragen bei der Angebotserstellung für Übersetzer und Sprachdienstleister. Als Selbständiger und Unternehmer kennt man die Problematik, dass man eine Reihe von Anfragen per E-Mail oder Anfrageformular erhält, diese aber zum Teil bereits beim Anschreiben einen die Nase rümpfen lassen.

Gemeint sind Anfragen in der Form von “was kostet Dienstleistung XY”, aufgefüllt mit ein paar Eckdaten zum potentiellen Auftrag, aber ohne jegliche Kontaktinformationen. Wenn man berücksichtigt, dass E-Mail-Adressen heutzutage geradezu generisch erstellt werden können, und die Response-Rate auf das zugesendete Angebote gerade bei dieser Gruppe von Interessenten sehr gering ist, stellt man sich als Selbständiger allzu oft die Frage, ob man auf derartige Anfragen überhaupt eingehen sollte.

Verpflegungspauschale
  • 31 Mai 2013

Außendienstmitarbeiter kennen die Problematik der steuerlichen Behandlung der Verpflegungspauschale. Solange sich der Außendienst auf den Heimatort bezieht, spielen die Reisekosten keine große Rolle. Wie gestaltet sich aber die Verpflegungspauschale inklusive Vorsteuerabzug bei Außendienstmitarbeitern die überregional oder gar im Ausland beruflich im Einsatz sind. Für diese Berufsgruppe sieht der Gesetzgeber eine Verpflegungsmehraufwandspauschale, auch Spesen genannt vor.

Verpflegungspauschale

Verpflegungspauschale

Preiskalkulation
  • 18 Oktober 2011

Beim Durchsuchen der Lexware BüroEeasy Hilfe stößt man mitunter auf durchaus interessante Dinge und mittels Querverlinkung auf ein paar Punkte, die im Zusammenhang mit der Zahlungspraxis eine nicht zu unterschätzende Bedeutung erhalten – hier kurz als Randnotiz für das Office:

  1. Wer billig ist und wenig Leistung bringt, ist ein Discounter.
  2. Wer teuer ist und gute Leistung bringt, ist ein Luxus-Label.
  3. Wer teuer ist und wenig Leistung bringt, ist ein Betrüger.
  4. Wer billig ist und gute Leistung bringt, ist ein Idiot.

Letzterer Punkt ist allzu wahr im Hinblick auf die im Blog bereits vielfach angesprochenen “Mach-es-wer-will-Anbieter“. Ein Motto, das man sich einrahmen sollte, gerade als Freiberufler oder Selbständiger im hiesigen Wettkampf mit der Freizeit-Crowd ;

Simkarte - Anruf und Verkauf
  • 13 September 2011

Als eine Art Fortsetzung zum letzten Beitrag, in dem es um den Umgang mit unbekannten Anrufern, bzw. gut und gerne auch Cold Calls und ähnlichen Absurditäten, ging, aus aktuellem Anlass hier ein paar Worte zu Anrufen aus Callcentern, Wording-Wasserfällen und ‘Unterjubel-Techniken‘. Im Folgenden eine Rekonstruktion der Ereignisse. Warum? Die Art & Weise wie Gesprächsleitfäden von Callcentern abgearbeitet werden, bzw. überhaupt die Idee hinter einem Verkaufsanruf, in welchem das wichtigste Detail erst kurz vor Gesprächsabschluss genannt wird, nämlich die Kosten, und vorher einem Honig ums … geschmiert wird, finde ich persönlich recht bedenklich. Deshalb an dieser Stelle ein paar subjektive Eindrücke zum Anruf eines Mobilfunkanbieters.

Dienstagmorgen, die Arbeitsmaschinerie läuft an, ein Telefonklingeln – eine 01805-Nummer ruft auf dem Handy an.

Kalkulation Honorar
  • 28 Juli 2011

Allzu häufig stellt man sich als Freiberufler oder Selbständiger die Frage nach der Berechnung des Honorars – richtet man sich an der Konkurrenz aus, orientiert man sich aus öffentlich verfügbaren Empfehlungen von Verbänden etc. pp. Eine ganz praktische Möglichkeit bietet der Honorarkalkulator von E-Lancer NRW, der mittels einer einfachen Excel-Tabelle schnell eine Orientierung bietet.

Honorarkalkulation

Kalkulation des Honorars – Stundensatzes

Mit dem Tool lassen sich eine Vielzahl von Optionen festlegen und man bekommt schnell einen Überblick, welche Dinge man als Einsteiger, aber auch schon länger selbständig Tätiger beachten sollte, wenn es um die Berechnung seiner Stunden-, Tagessätze oder Jahresumsatz geht.

Umsatzsteuernummer prüfen
  • 28 März 2011

Wenn man eine Rechnung an einen Kunden im europäischen Ausland stellt und die Umsatzsteuer ausweisen muss, dann sollte man immer prüfen, ob die angegebene Umsatzsteuer-Identifikationsnummer korrekt ist – nur dann kann man die Rechnung umsatzsteuerfrei stellen. Da man sich hin und wieder in der Situation befindet, und jedes Mal auf’s Neue nach dem Link zur EU-Regelung suchen muss, hier ein Kurz-Tipp, wo man die Umsatzsteuernummer für im europäischen Ausland ansässige Unternehmen prüfen kann.

Umsatzsteuernummer EU Ausland prüfen

Umsatzsteuernummer EU prüfen auf http://ec.europa.eu/taxation_customs/vies/vieshome.do?selectedLanguage=DE , Abruf Screenshot 20.03.11

Zahlungsverzug
  • 15 Februar 2011

In mittelständischen und größeren Unternehmen gilt zumeist eine Zahlungsziel von 30 ‘Tagen ab Rechnungsstellung. Wie verhält es sich aber, wenn man beispielsweise als Freiberufler, Einzelunternehmer oder im Speziellen als Übersetzer kürzere Zahlungsfristen auf seinen Angeboten und Rechnungen festsetzt?

Die Antwort dazu ist eigentlich ganz klar – die Fälligkeit einer Forderung (der Rechnung) tritt ein, wenn diese gemäß einem Vertrag, bzw. dem Angebot, überschritten wird. Ab diesem Zeitpunkt gerät der Schuldner in den Zahlungsverzug und der Gläubiger kann (muss) die entsprechenden Schritte einleiten.

Zahlungsziele
  • 19 Januar 2011

Ein leidiges Thema, mit dem man sich als Freiberufler oder Unternehmer leider mal mehr oder weniger auseinandersetzen muss, ist das Einhalten von Zahlungsziele von Kundenseite. Was tun, wenn sich Kunden nicht an vorher im Angebot festgeschriebene Zahlungsvereinbarungen und Ziele halten? Im folgenden ein paar subjektive Gedanken zur Sache mit dem Zahlungsziel.

“Unsere Rechnungen sind zahlbar innerhalb von 15 Tagen ab Rechnungsstellung.” So oder so ähnlich könnte die Formulierung in der

Amazon Rechnung
  • 15 Juli 2010

Auf der Suche nach einem neuen Netzteil für mein Notebook bin ich im Amazon Marketplace fündig geworden. Gute Bewertungen, ein guter Preis – also habe ich zugegriffen – es ist ja schließlich Amazon.

Nach 3 Tagen kam nun die Lieferung des Netzteils und es funktioniert auch soweit. Bis dahin also nichts auszusetzen. Das erste allerdings was stutzig machte war die Tatsache, dass nirgends ein Absender zu finden war, eben nur xyz-shop bei Amazon (ein Händler auf der Amazon Plattform).

Also habe ich nochmal die Rechnung im E-Mail-Posteingang angeschaut und die Seite des Händlers aufgesucht. Auch hier herrschte Ebbe in Sachen Kontaktinformationen, lediglich eine Kontaktaufnahme per E-Mail stand hier zur Verfügung.